Stell dir vor, du fängst einfach an zu lachen – ohne Witz, ohne Grund, nur weil es guttut. Genau das ist die Idee hinter Lachyoga. Klingt schräg? Ist es auch ein bisschen. Und genau das macht es so wirkungsvoll.
Woher kommt Lachyoga eigentlich?
Entwickelt hat die Methode der indische Arzt Dr. Madan Kataria in den 1990er-Jahren. Seine Beobachtung: Der Körper reagiert auf bewusst herbeigeführtes Lachen genauso wie auf echtes, spontanes Lachen. Herz, Atmung und Nervensystem lassen sich also gezielt austricksen – im positiven Sinn.
Wie läuft eine Lachyoga-Stunde ab?
In der Gruppe wechseln sich einfache Lachübungen mit Atemtechniken ab, oft angelehnt an klassisches Pranayama. Am Anfang fühlt sich das künstliche Lachen für viele noch ungewohnt an – nach wenigen Minuten wird daraus meist echtes, ansteckendes Gelächter.
3 Lachyoga-Übungen für zwischendurch
Du willst es direkt ausprobieren? Diese kleinen Übungen brauchen keine Vorbereitung:
- Begrüßungslachen: Geh auf jemanden zu, schau dir in die Augen und lacht euch gegenseitig an – ohne Worte.
- Löwenlachen: Zunge weit rausstrecken, Augen aufreißen, Arme wie Krallen ausstrecken und dazu lachen.
- Handylachen: Tu so, als würdest du am Telefon eine super lustige Geschichte hören – und lach einfach los.
Für wen eignet sich Lachyoga?
Lachyoga ist besonders niedrigschwellig: Du brauchst keine Yoga-Erfahrung, keine besondere Fitness und auch keine Beweglichkeit. Es passt gut in stressige Lebensphasen, ins Büro, ins Team-Event – oder einfach in Momente, in denen du dir mehr Leichtigkeit wünschst.
Lachyoga-Kurs in deiner Nähe finden
Wenn du Lust bekommen hast, selbst mal mitzulachen: Auf findedeinyoga.org findest du Lachyoga-Kurse und Lehrer:innen in deiner Nähe – von Präsenzkursen bis zu Online-Angeboten.
Und wenn du das nächste Mal denkst, du hättest gerade nichts zu lachen: Vielleicht ist genau das der richtige Moment, es trotzdem zu tun ;)
