Kommt dir das unangenehme, ziehende Gefühl im unteren Rücken nach einem langen Tag am Schreibtisch bekannt vor? Uns ging es genauso – bis wir angefangen haben, ein paar Minuten Faszienyoga in unseren Alltag einzubauen. Die Übungen sind einfach, brauchen keine Vorkenntnisse und du kannst direkt auf deiner Matte zuhause loslegen.
Was macht Faszienyoga anders?
Im Unterschied zu klassischen Yoga-Haltungen bleibst du beim Faszienyoga nicht starr in einer Position. Stattdessen bewegst du dich in kleinen, federnden Impulsen oder variierst den Winkel leicht – so wird das Bindegewebe aus verschiedenen Richtungen angesprochen und Verklebungen können sich lösen.
5 Übungen für den Einstieg
Für die folgenden Übungen brauchst du nur eine Matte und ein paar ruhige Minuten:
- Seitliches Wippen im Liegen: Auf der Seite liegend das obere Bein leicht vor das untere gestreckte Bein stellen und sanft auf und ab wippen.
- Herabschauender Hund mit Federn: In die bekannte Haltung gehen und die Fersen abwechselnd federnd Richtung Boden drücken, statt starr zu halten.
- Armfedern im Sitzen: Mit gestreckten Beinen sitzen, Arme neben die Waden führen und leicht federnd aus der Schulter bewegen.
- Wirbelsäulen-Wellen: Im Vierfüßlerstand langsam von Katze zu Kuh wechseln und dabei jede Wirbelsäulen-Etage einzeln bewegen.
- Endentspannung in Rückenlage: Zum Abschluss ausgestreckt liegen und bewusst nachspüren, wie sich der Körper anfühlt.
Worauf du achten solltest
Faszienyoga ist grundsätzlich sanft, aber bei frischen Narben oder Verletzungen solltest du erst mit deiner Yogalehrerin oder deinem Yogalehrer sprechen, bevor du intensiver trainierst. Höre außerdem immer auf dein Körpergefühl – ein leichtes Ziehen ist normal, Schmerz nicht.
Wir wünschen dir viel Freude beim Ausprobieren – und vielleicht ein bisschen mehr Leichtigkeit im Alltag. Wenn du regelmäßig üben möchtest, findest du in unserer Suche auch Faszienyoga-Kurse für Einsteiger.
