Mit 13 Wünschen durch die Rauhnächte

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Mit 13 Wünschen durch die Rauhnächte

Die Rauhnächte sind eine Zeit der Reinigung, des Wandels und des Neubeginns für uns Menschen zwischen Weihnachten und den Heiligen Drei Königen. Die Rauhnächte waren bei unseren Vorfahren Heilige Nächte. In diesen Nächten wurde nicht gearbeitet, sondern gefeiert, wahrgenommen und viel intensive Zeit mit sich und in der Familie verbracht. Und auch heute merken wir das noch – wir sind in dieser Zeit ruhiger. Reflektieren das zurückliegende Jahr, freuen uns auf das kommende und schauen für uns, wo es mit uns hingeht auf der wilden Reise des Lebens. Wir setzen uns vielleicht neue Ziele, schließen mit Altem ab. Eine intensive Zeit also für jeden von uns.

Die Bezeichnung Rauhnächte kommt von rauh, von Rauch und von Räuchern. Eine andere Bezeichnung ist Losnächte - „los“ kommt von „losen“ oder „vorhersagen“. Alles, was an diesen Tagen geschieht, hat eine besondere Bedeutung: ob es Probleme gab, besondere Überraschungen, welche Begegnungen sich ergaben, ob die Tage friedlich und harmonisch verliefen, wie das Wetter war. Zu Hause wurden früher die Dämonen ausgeräuchert, mit Räucherwerk, magischen Handlungen oder kleinen Feuern im Garten.

Die Rauhnächte beginnen in der Nacht vom 25. Dezember und enden am Morgen des 6. Januars. In diesem Zeitraum gibt es 12 Nächte und eine jede steht für den jeweiligen Monat im folgenden Jahr. So steht die 1. Rauhnacht vom 25. Dezember auf den 26. Dezember für den 1. Monat im Jahr, den Januar. Die 2. Rauhnacht für den Februar und so weiter. Jede Rauhnacht geht von 24 Uhr bis zur nächsten Nacht 24 Uhr.

Die einzelnen Tage und Nächte werden gerne als Orakel für das kommende Jahr genutzt. Deswegen notiere dir, was an den einzelnen Tagen passiert ist und wie du dich gefühlt hast. Und auch, was du in den einzelnen Nächten geträumt hast. Am 6. Januar kannst du dann für dich schauen, welche Inspirationen dir für das neue Jahr mitgegeben wurden.

Jede Rauhnacht hat ein eigenes Thema

1. Rauhnacht (Die Nacht 24.12. auf den 25.12.) Januar, Thema: Basis, Grundlage, Wurzeln

2. Rauhnacht (25.12. – 26.12.) Februar, Thema: eigene Kraft, höheres Selbst, innere Stimme

3. Rauhnacht (26.12. – 27.12.) März, Thema: Herzöffnung, Wunder

4. Rauhnacht (27.12. – 28.12.) April, Thema: Tag der Auflösung von Blockaden

5. Rauhnacht (28.12. – 29.12.) Mai, Thema: Freundschaft

6. Rauhnacht (29.12. – 30.12.) Juni, Thema: Bereinigung

7. Rauhnacht (30.12. – 31.12.) Juli, Thema: Vorbereitung auf das Neue

8. Rauhnacht (31.12. – 01.01) August, Thema: Geburt des neuen Jahres, Spaß, Lebensfreude

9. Rauhnacht (01.01. – 02.01.) September, Thema: Segen, Weisheit

10. Rauhnacht (02.01. – 03.01.) Oktober, Thema: Visionen, Eingebungen

11. Rauhnacht (03.01. – 04.01.) November, Thema: Loslassen, Abschied nehmen

12. Rauhnacht (04.01. – 05.01.) Dezember, Thema: Tag der Gnade, Bereinigung

Heilige Drei Könige (06.01.) Abschlusstag, eignet sich für ein Abschlussritual um die 12 Tage Revue passieren zu lassen.

Das Räuchern – zum Auflösen von negativen Energien

Räuchern ist eine uralte Tradition, um schwere Energien aufzulösen und sich mit lichtvoller Energie zu verbinden. Zum Räuchern eignen sich Salbei (starke Reinigungskraft), Weihrauch (bringt Segen, erhöht die Energie), Wacholder (vertreibt negative Energie), Myrrhe (reinigt und gibt Ruhe), Myrthe (sorgt für Klarheit, Reinheit und Frieden), Thymian (reinigt und stärkt die Energie) und weitere Kräuter.

Räuchere die Wohnung aus, indem du jede Nacht durch alle Zimmer gehst und den Rauch in alle Ecken bläst. Stell dir dabei vor, dass sich alles Negative der Vergangenheit im Rauch auflöst und daraus Positives entsteht. Setze dir dabei eine Intention und sei dankbar für alles was war, ist und kommt. Widme dich in 6 Nächten dem alten Jahr und in 6 Nächten dem neuen. Oder nimm dir das jeweilige Thema der Rauhnacht als Fokus des Räucherns.

Du kannst auch kleine Zettel mit Botschaften auf die Kohlen des Rauchwerks legen mit allem was dich belastet und von dem du dich befreien möchtest: traurige Ereignisse, negative Gedanken, schlechte Eigenschaften die du ablegen willst… Wenn die Zettel verbrennen, löst du dich vom Negativen und gibst neuen Raum für das Verzeihen und einen Neubeginn.

13 Wünsche in den Rauhnächten

Schreibe dir am 21.12. (Wintersonnenwende) 13 Wünsche für das neue Jahr auf einzelne Zettel und falte sie zusammen. Du solltest die Wünsche aktiv formulieren – also zum Beispiel: Ich freue mich auf jeden neuen Tag. Ziehe einen der gefalteten Zettel in jeder Rauhnacht und verbrenne ihn (ohne ihn noch einmal zu lesen). Dein Wunsch wird an das Universum gegeben und soll sich in dem jeweiligen Monat der Rauhnacht erfüllen. Ein Zettel wird am Ende der Rauhnächte übrig bleiben – diesen darfst du am 6. Januar öffnen, denn für die Erfüllung dieses Wunsches bist du ganz alleine zuständig.

Wenn der 21.12. schon vorbei ist, dann nutze jeden Tag der Rauhnächte und auch den 6. Januar um einen Wunsch für das neue Jahr aufzuschreiben. Am Ende hast du auch 13 Wünsche zusammen und kannst das Ritual der 12 Wünsche ans Universum am 6. Januar durchführen.

Viel Freude gute Vibes für deine Rauhnächte. Und einen guten Start ins Jahr 2019!

Hast du eigene Rituale, die du in dieser Zeit durchführst und von denen du uns erzählen möchtest? Wir freuen uns, diesen Blogartikel zu erweitern und von dir zu hören. Schreib uns unter: mail@findedeinyoga.org

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